Lift verändert unser Leben
Sind wir bald oben? Wie der Lift unser Leben verändert. Die Schweiz entdeckt das Hochhaus. Ein Lob auf den Lift.
Ein Artikel aus der aktuellen Ausgabe 49 DAS MAGAZIN. Von Birgit Schmid, Bilder Christian Grund
Man hat Hymnen auf die Eisenbahn geschrieben. Die Eroberung der Luft wurde bejubelt, die freie Fahrt auf unseren Strassen gerühmt. Der Lift aber geht vergessen, wenn man über die Errungenschaften der modernen Zivilisation spricht. Der vertikale Transport wird unterschätzt und übersehen.
Das Bauen in die Höhe wäre ohne Lift allerdings nicht möglich. Erst dank Stahlgerüst und sicherem Lift konnten heutige Städte entstehen. Es gäbe keine Vertikalität, keine Dichte, und ohne diese gäbe es auch die Vorzüge nicht, die eine städtische Umgebung mit sich bringt: Wirtschaftskraft, kultureller Nährboden. Ohne Lift würde man noch länger im Verkehr stecken bleiben, man sässe doppelt so lange in Zügen, die sich ihren Weg durch eine klein bebaute Betonlandschaft suchen.
Obwohl man sich in der Schweiz bisher nicht übermässig nach dem Himmel gestreckt hat, ist der Lift so sehr Bestandteil des Alltags geworden, dass man ihn vergisst. Jedes neuere Gebäude mit mehr als zwei Etagen besitzt heute einen Aufzug. Ein Volk von Mietern, gehört die Schweiz weltweit sogar zu den Ländern mit der grössten Dichte an Liften, 200 000 an der Zahl, Warenaufzüge mitgerechnet.
Das ein kurzer Ausschnitt aus dem Heft. Laden Sie das PDF des ganzen Artikels herunter und lesen Sie weiter, weshalb die Firma Emch, als Rolls-Royce unter den Liftfirmen bezeichnet wird. Wir bedanken uns beim MAGAZIN für das meisterliche Lob auf den Lift und das schmeichelnde Loblied über uns.





