EMCH erhält Grossauftrag
Stadtspital Triemli in Zürich – Leuchtturmprojekt für die 2000-Watt-Gesellschaft
EMCH liefert bis Mitte 2014 insgesamt 14 neue Aufzugsanlagen und leistet damit in Zukunft langfristig einen massgebenden Beitrag zur Senkung des Energiebedarfs des städtischen Gebäudeparks.
Ausschlaggebendes Kriterium bei der Auftragsvergabe an EMCH war - nebst der hohen Qualität aus Schweizer Produktion - das innovative Konzept zur Umsetzung von Energiesparpotenzialen bei Aufzügen. Die geforderten Zielwahlsteuerungen werden durch eine selbstoptimierende Steuerung von EMCH ergänzt. Zusammen mit der Betreiberin des Spitals werden die möglichen Optimierungsmodi nach Inbetriebnahme im laufenden Spitalbetrieb erfasst, analysiert und optimiert. Ziel ist, die Aufzüge der Energieeffizienzklasse A innerhalb eines optimierten Verfügbarkeitsalgorithmus laufen zu lassen. Nicht benötigte Kapazitäten werden zeitweise komplett vom Netz genommen und ausgeschaltet.
Dieser Auftrag ist für EMCH ein wichtiger Meilenstein auf dem seit Jahren verfolgten Weg zu nachhaltigen und energieeffizienten Aufzugsanlagen.
Dass sich langfristig nur energetisch optimierte und maximierte Systeme auf dem Markt durchsetzen werden, davon ist Bernhard EMCH überzeugt: "Bereits mein Urgrossvater hat vor über hundert Jahren erkannt, dass der effiziente Umgang mit Energie ein wichtiges Thema für die Zukunft ist. Er hat damals beim alten Stadtbach in Bern das erste Wasserkraftwerk erstellt und damit seine Produktionsmaschinen betrieben. Da die einzelnen Maschinen nicht gleichzeitig angetrieben werden konnten, musste der Fertigungsprozess geschickt der verfügbaren Spitzenlast und Wassermenge angepasst werden." 1914 wurde die Firma Emch mit einer Bronzemedaille für spezielle technische Leistungen ausgezeichnet: bei einem Personenaufzug an der Landesaustellung setzte EMCH zum ersten Mal Kugel- anstatt Gleitlager ein und konnte dadurch den Energieverbrauch des Aufzuges bedeutend senken.
Weitere geplante Massnahmen im Stadtspital Triemli
- Bis 2018 Erneuerung der Energieversorgung
- Gebäudehülle Neubau nach Minergie-P-Standard
- Wärmeversorgung durch CO2-neutrale Energieträger (Erdsondenfelder, Wärmepumpen, Holzschnitzelheizung)
- Reduktion des Stromverbrauchs durch effi ziente Gebäudetechnikanlagen und Geräte (auch im Bereich der Medizinaltechnik)
- optimale Nutzung von Tageslicht
- Mobilität: Optimierte Verkehrserschliessung mit öffentlichem Verkehr





